Film System error

„System error“
Filmemacher Florian Opitz diskutiert mit Jugendlichen

Das Kino Corso St.Vith zeigte am 26.11 in Zusammenarbeit mit attac dg und GrenzGeschichteDG den Film „System error“ des renommierten Dokumentarfilmers und zweifachen Grimme-Preisträgers Florian Opitz im Rahmen einer Schulvorstellung, an der unsere Abiturienten teilnahmen. F.Opitz beantwortete nach der Vorführung die Fragen der Jugendlichen.

Hier der Link zum Trailer:

Ausflug der Schüler des 3.Jahres nach Lüttich

Zunächst besuchten alle Abteilungen zusammen das „Musée de la Science“. Anhand von Experimenten wurden dort die Eigenschaften von flüssigem Stickstoff und der Elektrostatik veranschaulicht.
Aufgeteilt nach Studienrichtung ging es dann nachmittags weiter. Die Wissenschaftler besuchten das Aquarium, die Schüler der Sprachenabteilung die Ausstellung „Generation 80 Experience“ im Bahnhof Guillemins, die Schüler der Kunstabteilung einen Marionettenbauer (siehe Artikel vom 7.11) und die Wirtschaftswissenschaftler bekamen in der Mediacité Marketing und Verkauf in der Praxis näher gebracht.

TECHNOSPHÈRE: eine interaktive und teamorientierte Animation, bei der die Schüler Berufe der Zukunft entdecken konnten

„Technosphère“ ist ein Projekt, das mit der Unterstützung des Europäischen Sozialfonds durchgeführt wird. Es dient der Förderung naturwissenschaftlicher und technischer Berufe sowie der Studiengänge in diesen Bereichen. Die Schüler des 5. und 6. Jahres des Sekundarschulunterrichtes können dabei eine einzigartige Erfahrung machen: Sie nehmen an einer Animation mit einem Videospiel teil, das mit virtueller Realität arbeitet und Teamarbeit von ihnen verlangt. Dabei müssen sie eine umfassende Mission erfüllen und die folgende Herausforderung mit Hilfe neuer Technologien meistern:
„2050. Technocity steckt in ernsten Schwierigkeiten: Die Stadt ist von einem Stromausfall bedroht. Es ist daher dringend notwendig, einen Windpark zu bauen, um die Stadt mit erneuerbarer Energie zu versorgen. Eine entscheidende Aufgabe, die sich in drei Phasen abspielt: den idealen Standort für die Errichtung des Windparks finden, die vielen Teile der Windkraftanlagen montieren, sie dann an das Stromnetz anschließen und sie starten, ungeachtet der Ausfälle.“
Die Animation findet in einer Art Kuppel statt und wenn die Türen sich hinter den Schülern schließen, befinden sie sich in einer futuristischen Welt. Sie werden in Dreierteams aufgeteilt und schon beginnt die Reise in dem interaktiven Videospiel. Sie tauchen in die virtuelle Realität ein und müssen zahlreiche Aktionen mit Hilfe von Brillen und Touchscreens meistern. In jeder Etappe des Spiels übernehmen die Schüler Aufgaben unterschiedlicher Berufskategorien: geologische Forschungen, Windmessung, Elektrotechnik, Montage, Wartung … So entdecken sie im Rahmen des Spiels alle Berufe, die beim Bau eines Windparks benötigt werden.
Die Animation verfolgt dabei mehrere Ziele: den Jugendlichen die Berufe der Zukunft näher bringen, ihr Interesse wecken für Ausbildungen in naturwissenschaftlichen und technischen Bereichen des Hochschulwesens und sowohl bei Jungen als auch bei Mädchen den Ehrgeiz entwickeln, sinnvolle berufliche Projekte zu schaffen, die ihnen selbst und der Gesellschaft dienlich sind.
Darüber hinaus wird den Schülern zum Abschluss eine „Infobox der Berufe“ ausgehändigt, die eine zusammenfassende Präsentation der Hochschulstudiengänge enthält, die auf wissenschaftliche und technische Berufe im Bereich der Windenergie vorbereiten und im Raum Lüttich-Luxemburg organisiert werden.

Die Schüler des 3.Jahres der Kunstabteilung besuchen einen Marionettenbauer

Der Lütticher Marionettenbauer Denis Fauconnier führte die Gruppe durch sein verwinkeltes Atelier. Er besitzt eine umfangreiche Marionettensammlung und zeigte sehr anschaulich, wie eine Holzmarionette entsteht. In stundenlanger Präzisionsarbeit werden aus einem Stück Lindenholz Kopf, Körper und Gliedmaße der Holzpuppen herausgearbeitet. Dann werden die Figuren bemalt und sie erhalten ein selbst geschneidertes Kostüm. Herr Fauconnier repariert hinzu alte bzw. beschädigte Puppen.
Den Schülern wurde ein Blick „hinter die Kulissen“ eines kleinen Theatersaals gewährt, in dem regelmäßig Theateraufführungen stattfinden. Im Mittelpunkt der Vorstellungen steht dabei die Figur des Tchantchès, des berühmten Lütticher Originals.

Königliches Athenäum St.Vith erneut bei „1 Tag im Parlament der Wallonie“

Namur/ Ostbelgien. In dieser Woche besuchten rund 50 Schülerinnen und Schüler des Königlichen Athenäums St.Vith das Parlament der Wallonischen Region. Dies im Rahmen der jährlich durchgeführten Aktion „1 Tag im Parlament der Wallonie“, bei der auf Initiative der
Regionalabgeordneten Jenny Baltus-Möres (PFF-MR) nun bereits zum dritten Mal auch Schulen aus der Deutschsprachigen Gemeinschaft eingeladen und der Tag auch in deren Muttersprache organisiert wurde.
Die Schüler der drei Sekundarschulklassen des 5. Jahres, begleitet von ihren Lehrpersonen Helga Huberty, Dany Kaulmann und Angela Schmitz durften sich einen Tag lang wie echte Parlamentarier fühlen – inklusive symbolischer Eidesleistung. Nach einer Begrüßung in der Säulenhalle vor dem Plenarsaal wurde kurz in den Tagesablauf eingeführt, bevor es im Medienraum eine Einführung in die Arbeitsweise und die Zuständigkeiten des Parlaments gab. Fragen waren dabei ausdrücklich erwünscht. Bei dieser Gelegenheit stellten sich auch die beiden ostbelgischen Regionalabgeordneten vor: Edmund Stoffels und Jenny Baltus-Möres standen bereitwillig und stellenweise auch mit einer Prise Humor Rede und Antwort.
Nach dem Amtseid im Plenarsaal ging es dann ans Tageswerk: Die Schüler hatten sich vorgenommen, sich mit der Verbesserung der Mobilität in den fünf südlichen Gemeinden der DG zu befassen und zu diesem Zweck bereits einen Textvorschlag erarbeitet: Zwei Kleinbusse der wallonischen Nahverkehrsgesellschaft TEC sollten in den betreffenden Gemeinden eingesetzt werden und auf Abruf für die gewünschten Fahrten verfügbar sein. Über ein Onlineportal sowie telefonisch könnten individuelle Fahrten gebucht werden. Eine Erinnerungsmöglichkeit per E-Mail, SMS oder Anruf ist auch angedacht. Die Kleinbusse sollten dabei für alle Menschen zugänglich sein, die sich in der Eifel fortbewegen möchten. „Gerade bei Bällen am Wochenende ist solch ein Bus ideal, um nicht mit dem eigenen Auto oder dem der Eltern nachts unterwegs sein zu müssen“, argumentierte eine Schülerin. Die Gefahr von Unfällen durch Trunkenheit am Steuer könnte durch ein solches Busangebot auch reduziert werden. Einig waren sich die Schüler darin, dass das Angebot am Freitagabend sowie Sonntagnachmittag lediglich Schülern und Studenten vorbehalten sein sollte, damit man zurück nach Hause bzw. zum Bahnhof gelangen könne, um den Zug zu seiner Unistadt nehmen zu können. Auch zur Finanzierung eines solchen Modells machten sich die Schüler Gedanken: Wenn die beiden Kleinbusse von der TEC zur Verfügung gestellt würden, könnten die Fahrergehälter eventuell von den fünf Gemeinden anteilig nach der Bevölkerungszahl und in einer zweiten Phase je nach Herkunft der Nutzer aufgeteilt werden, so der Vorschlag.
Nach einem Mittagsimbiss ging es dann mit den in den Ausschusssitzungen erarbeiteten Änderungsvorschlägen am bestehenden Dekrettext zur Vorstellung und Verteidigung in den Plenarssaal, wobei ebenfalls lebhaft ausgetauscht wurde. Ein Abschiedsgeschenk in Form eines Buchsgutscheins rundete den Tagesbesuch des Parlaments der Wallonie ab.

Buch des Monats November

Buch des Monats November ist diesmal ein A3-Familienkalender mit zahlreichen Übungen zum Trainieren der Achtsamkeit. Der Kalender ist im Anschluss an das EU-Projekt „Sonnenblume“ der Grundschule entstanden (mehr dazu auf kas-online.be/achtsamkeit).
Der 5 spaltige hochwertig gedruckte Kalender, ein ideales (Weihnachts-)Geschenk, ist zum Preis von 10€ in der Mediothek der Sekundarschule und in der Grundschule erhältlich.
Hier ein konkreter Einblick.

Einladung zur Ausstellung „Künstler & Kunstschaffende der Gemeinde St. Vith“

Eine herzliche Einladung zur Kunstaustellung im Triangel.
8 Schüler aus der Kunstabteilung stellen ihre Bilder dort aus und sind auch am 02.11.18 bei der Vernissage dabei.

Wir würden uns über euer zahlreiches Erscheinen freuen!

 

Kleinfeldfußballturnier

Am 9. Oktober nahmen alle Schüler und Schülerinnen des 3. und 4. Schuljahres an einem Kleinfeldfußballturnier in Amel teil. Dieses Turnier (5 gegen 5) fand auf Kunstrasen statt und wurde in Zusammenarbeit mit der AS Eupen und der IFDG (Interessengemeinschaft der Fußballvereine in der DG) organisiert. Das Wetter war super und wir hatten riesen Spaß!

„Klettern statt Kiffen“ und Besuch im Parlament der D.G.

Anfang Oktober fand der erste Ausflug des 4. Jahres statt. Zielort war Eupen. Unter dem Motto „Klettern statt Kiffen“ konnten die Schüler auf einem Sportparcours ihre persönlichen Fähigkeiten, ihre Geschicklichkeit und auch ihre Grenzen testen und kennen lernen. Unter der Leitung der dortigen Animatoren ließen sich die Jugendlichen aus einer beträchtlichen Höhe sogar abseilen.

Nach dieser interessanten Erfahrung ging es nachmittags zum Parlament der Deutschsprachigen Gemeinschaft. Dort hatten die Schüler die Gelegenheit, an zwei Ateliers teilzunehmen. Beim Basismodul zum Thema „Wahlen“ wurde ihnen die Vorgehensweise des Wählens anschaulich in einem Film gezeigt, unterstützt durch eine praktische Übung, bei der die Schüler die Gelegenheit hatten, verschiedene erfundene Wahlprogramme zu studieren und dann selbst zur Wahlurne zu schreiten.

Das zweite Modul war eine interaktive Ausstellung zu den brisanten Themen Diskriminierung, Meinungsfreiheit, Moral und Demokratie.

Der Nachmittag bot den Jugendlichen sehr lehrreiche Inhalte, so dass der Tag, gepaart mit den körperlichen Anstrengungen am Vormittag, zu einer runden Sache wurde.

Achtsamkeit in der Grundschule

Das Projekt „Sonnenblume – Achtsamkeit in der Grundschule“ ist ein innovatives Erasmus + Projekt, das die neue und zugleich sehr alte Methode der Achtsamkeit verstärkt in den schulischen Alltag brachte.
Die Folgen von ständiger Beschleunigung und permanenter Ablenkung, die sich in den letzten Jahrzehnten durch digitale Technologien in unserer Welt ergeben haben, wirken sich ungünstig auf die Gesundheit und das Wohlbefinden vieler Menschen aus. Insbesondere Kinder leiden unter dem Einfluss von Reizüberflutung und an Überforderung. Pädagogen beobachten, dass die Aufmerksamkeitsspanne der Kinder stark verkürzt ist, viele Kinder unruhig sind und die „Krankheit“ ADHS verstärkt auftritt. Außerdem haben sie Schwierigkeiten auf sozialer und emotionsregulatorischer Ebene. Das Projekt entstand aus dem Bedürfnis und dem Verantwortungsgefühl heraus, sich diesem dringenden Thema unserer Zeit widmen zu wollen.
Direkte Teilnehmer waren insgesamt rund 220 Schüler der „Villa Mirabella“ aus Wiltz und unserer Grundschule sowie deren jeweilige Klassenleiter. Sie lernten über drei Jahre systematisch Übungen zur Wahrnehmungsschulung, Konzentration und Entspannung, um so eine achtsame Haltung zu kultivieren, die sie nicht nur in stressigen Zeiten und Momenten unterstützt, sondern nachhaltig ihr Leben lang wirken und für Gesundheit und Wohlbefinden sorgen soll.
Alle relevanten Ergebnisse fanden Eingang in den zweisprachig editierten „Leitfaden zur Implementierung von Achtsamkeit in der Grundschule“. Dieser Leitfaden und der produzierte 25 minütige Dokumentarfilm gewähren einen Einblick in das dreijährige Projekt und sollen möglichst dazu inspirieren, Initiative zu ergreifen, um Achtsamkeit in die Schulen zu bringen.

Der Film wird am 23.Oktober um 19.30Uhr im Kino Corso in St.Vith präsentiert (Eintritt frei). Herzliche Einladung.
Kontakt: info@kas-online.be