Lernen braucht Beziehung

Wertschätzende Beziehungen pflegen,
die Gemeinschaft aktiv-positiv mitgestalten,
sich wohlfühlen und etwas leisten.

Förderung des selbständigen Lernens

durch die Aneignung methodischer Kenntnisse.

Teamarbeit & Kooperation

Wer alleine arbeitet, addiert. Wer zusammen arbeitet, multipliziert.

Ganzheitliche Potenzialentfaltung

Schwächen ausgleichen, Stärken entwickeln und fördern.

Lernen im Leben,
Lernen für eine lebenswerte Zukunft

Die Schule ist nicht mehr der Ort, an dem wir „fürs Leben lernen“, sondern sie ist das Leben selbst, in dem wir ständig lernen.

Bildung zur nachhaltigen Entwicklung

Die “global goals“: Zusammenhänge verstehen, sich engagieren.

Unterstützende und ermutigende Rückmeldungen

Potenzialentfaltung braucht Vertrauen, Ermutigung und Wertschätzung.

Vielfalt als Bereicherung

Respektvoll miteinander leben, voneinander lernen, sich zugehörig fühlen.

Eigenverantwortliches Handeln entwickeln

Vertrauen schenken, Verantwortung übergeben, Handlungsmut unterstützen.

Ein Lernbüro ist ein Raum, wo die Schüler selbstverantwortlich für ein bestimmtes Fach lernen und an Bausteinen (Arbeitsaufträgen) arbeiten. Diese Arbeitsweise ermöglicht einen hohen Grad an Differenzierung, jeder Schüler kann in seinem Rhythmus und nach seinen Fähigkeiten vorgehen. Im Lernbüro werden unterschiedliche Arbeitsmaterialien bereitgestellt, mit deren Hilfe sich Schüler fachbezogenes Wissen selbstständig erarbeiten können. Selbstverständlich steht ein Fachlehrer für Erklärungen und Fragen zur Verfügung. Zusätzlich dürfen die Schüler sich punktuell gegenseitig helfen.

Die Schüler werden gefördert UND gefordert. Sie lernen, ihre Arbeitszeit sinnvoll einzuteilen, sich zu organisieren sowie Verantwortung für ihr Lernen zu übernehmen.

Wie sind die Lernbüros organisiert?

Die Lernbüros finden jeden Tag während einer Doppelstunde statt. Die Schüler entscheiden dabei selbst, welches Lernbüro sie an dem jeweiligen Tag besuchen, um an ihren Bausteinen zu arbeiten. Im Lernbüro herrscht dabei eine konzentrierte Arbeitsatmosphäre, jeder weiß, was er zu tun hat. Die Lehrer gehen individuell auf jedes Kind ein, bieten in Einzelgesprächen oder in Gruppen Hilfestellungen und unterstützen jeden einzelnen Schüler dabei, seine jeweiligen Lernschritte zu strukturieren und seine Zeit optimal einzuteilen.

Was ist ein Baustein?
Wie wird die Arbeit bewertet?

Bausteine sind von den Fachlehrern entwickelte Arbeitsaufträge, die so strukturiert sind, dass die Schüler den Lernstoff größtenteils eigenverantwortlich bearbeiten können. Zusätz­liche fachspezifische Arbeitsmaterialien sowie Lernvideos und Werkzeuge zur Selbstkontrolle stehen ihnen dabei zur Verfügung.

Jeder Baustein wird mit einem Leistungsnachweis (Test) abgeschlossen. Den Zeitpunkt des Leis­tungsnachweises bestimmt jeder Schüler selbst, nachdem er den Baustein beendet hat, dieser von seinem Lernbürolehrer kontrolliert worden ist und beide sich darüber ausgetauscht haben. Im Anschluss erhält der Schüler dann eine Note und eine detaillierte, konstruktive Rückmeldung zu den von ihm erreichten Kompetenzen sowie zu seinem Arbeitsverhalten im Lernbüro.

Beratungsgespräche mit dem Tutor

Jeder Schüler hat einen seiner Fachlehrer als persönlichen Tutor, der ihm beratend zur Seite steht, ihn individuell in seinem Lernprozess begleitet und ihn bei der Entwicklung seiner persönlichen Lernstrategien unterstützt.
Während der wöchentlich stattfindenden Beratungsgespräche, die der Schüler anhand eines Beratungsbogens vorbereitet, entsteht ein Vertrauensverhältnis, der Schüler kann alle mögli­chen Fragen stellen und ansprechen, was ihm wichtig ist. Gemeinsam tauschen sich Schüler und Tutor über den jeweiligen Arbeitsstand aus und verbindliche Vereinbarungen für die nächsten Arbeitsschritte werden getroffen und schriftlich festgehalten.

Das Lernen im Lernbüro fördert das selbstständige und eigenverantwortliche Arbeiten. Es wird von den Fachlehrern für Deutsch, Mathematik, Geschichte, Erdkunde und Naturwissenschaften begleitet.

 

Projektarbeit ist eine Form des selbstgesteuerten Lernens in Kleingruppen, die auf den Erwerb fachlicher, sozialer, personaler, methodischer und Handlungskompetenzen abzielt. Projektlernen fordert Eigenverantwortung und setzt u.a. auf Eigeninitiative und Koopera­tion, dadurch werden auch Kompetenzen wie Teamarbeit und Konfliktfähigkeit gefördert. Die Schüler entfalten ihre Potenziale individuell und doch gemeinsam.

Die Schülerteams arbeiten über einen längeren Zeitraum an fächerübergreifenden Themen und legen innerhalb des vorgegebenen Oberthemas Schwerpunkte nach eigenen Inter­essen fest. Sie entwickeln dazu Forscherfragen und haben die spannende Möglichkeit, an inner- und außerschulischen Lernorten eigenständig zu recherchieren. Dabei wenden sie selbstgewählte Methoden und Strategien an, sie lernen sich zu organisieren und lernen ihre Arbeit sowie ihre Rechercheergebnisse (von Interviews, Lektüren, Beobachtungen, Experi­menten,…) in Form von Notizen, Skizzen, Fotos, Ton- oder Filmaufnahmen,… zu dokumen­tieren und ihre Forschungsergebnisse zu präsentieren. Am Ende der Projektzeit stellt jede Gruppe ihr „Endprodukt“ vor der Klasse vor, was von den Schülern verlangt, dass sie Inhalte und Kompetenzen beherrschen. Während des gesamten Projekts werden die Gruppen von einem Lehrer begleitet, der auf den zeitlichen und organisatorischen Rahmen achtet und die Schüler berät. Er fungiert als Lernbegleiter und Coach, damit die Schüler ins Handeln kommen, ihr Sachwissen und ihre methodischen Kompetenzen erweitern.

Das Projektlernen fördert das fächerverbindende und ganzheitliche Lernen. Es wird von den Fachlehrern für Geschichte, Erdkunde bzw. Naturwissenschaften begleitet.

Den Schülern des 1. und 2. Jahres wird freitags nachmittags eine Vielfalt an Möglichkeiten geboten, die neben der Freude an gemeinsamen Aktivitäten dazu einladen, Neues auszupro­bieren sowie bestehende Interessen und Fertigkeiten zu vertiefen. Dier Module dauern jeweils 5 Nachmittage. Theater, Tanz, Musik, Kunst, Film-Atelier, Sport, Selbstverteidigung, Repara­tur-Werkstatt, Upcycling, kreatives Schreiben, Informatik, Schach… sind nur einige Beispiel aus der Auswahl.

Die Module bieten erlebnisorientiertes Lernen in altersgemischten Gruppen. Workshop-Leiter sind sowohl Lehrer unserer Schule als auch Vertreter von außenstehenden Vereinigungen aus den Bereichen Jugend, Kultur, Sport und Soziales. Diese Kooperation mit außerschulischen Partnern liegt uns sehr am Herzen. Für uns ist es wichtig, dass Schule Teil der Gesellschaft ist und dass Schüler mit Bereichen „mitten aus dem Leben“ in Kontakt kommen.

Mehrere Fächer in der ersten Stufe werden noch klassisch unterrichtet, dazu gehören u.a. die Fremdsprachen Französisch und Englisch (ab dem 2. Jahr). Natürlich liegt auch in diesen Unterrichten der Schwerpunkt darauf, den Schülern neben dem Fachwissen Kompetenzen zu vermitteln, damit sie eigenverantwortlich und kooperativ handeln lernen. Neben dem klassi­schen Unterricht werden auch andere Lernformate genutzt.

In den Fremdsprachenunterrichten werden die 4 Kompetenzen Sprechen, Schreiben, Lesen und Hören intensiv gefördert.

In der 2. und 3. Stufe entscheidet sich der Schüler neben der Studienrichtung für weitere Schwerpunkte. Dabei hat er in Mathematik und Englisch die Wahl zwischen einem Grund- oder einem Leistungskurs.

Mathematik

Mathematik ist eine notwendige Voraussetzung für jedes Studium in Naturwissenschaften. Selbst im Bereich der Wirtschaftswissenschaften ist ein Leistungskurs anzuraten.

2. Stufe

Im 6-Stunden-Kurs sind die Schüler angehalten, den Stoff gründlich zu erarbeiten. Hierzu erhalten sie zahlreiche weiterführende Aufgabenstellungen, die zum Verständnis der mathematischen Prozesse wichtig sind. Dieser Unterricht bereitet sowohl auf den 7-Stunden- Kurs als auch auf den 5-Stunden-Kurs in der 3. Stufe vor.

Der 4-Stunden-Kurs hingegen ist eher auf „mathematische Anwender“ zugeschnitten. Das Gelernte wird in weniger komplexen Situationen angewandt. Dieser Kurs bereitet gezielt auf den 3-Stunden-Kurs der folgenden Jahrgänge vor.

3. Stufe

Im 5. und 6.Jahr ist der Mathematikkurs in 7, 5 und 3 Stunden aufgeteilt. Die Stundenanzahl hängt einerseits von der Abteilung ab und andererseits von der Wahl des Schülers.

Englisch

Der Englisch-Leistungskurs (5 St./Woche) unterscheidet sich dadurch vom Grundkurs (3St./Woche), dass mehr Möglichkeiten geboten werden, Kommunikationstraining durchzuführen und dies durch moderne Medien zu ergänzen.

Kann man beim Stufenwechsel die Kursoption ändern?

Generell ist es immer möglich, von einem Leistungskurs auf einen Grundkurs zu wechseln. Hingegen ist ein Wechsel zu einem stärkeren Kurs nur anzuraten, wenn der Schüler im Grundkurs außergewöhnlich gute Leistungen erbracht hat. Hier empfiehlt sich ein Gespräch mit dem verantwortlichen Lehrer.

 

 

1. und 2. Jahr

Die erste Stufe (1. und 2. Jahr) wird als Beobachtungsstufe bezeichnet. In dieser Stufe wird eine gemeinsame Grundausbildung vermittelt und die Schüler folgen einem breit gefächerten Unterrichtsangebot. Ziel am Ende dieser Stufe ist es, eine den Fähigkeiten und Interessen des Schülers entsprechende Orientierung vorzunehmen.

Bildung im Zeitalter der Globalisierung und Digitalisierung

Da wir in einer Welt leben, die sich rasend schnell verändert und die von uns Menschen neue Fertigkeiten und Fähigkeiten verlangt, haben wir als Schule uns 2017 dazu entschlossen, einen Aufbruch zu wagen und neue Wege einzuschlagen. Wir möchten unsere Schüler für die neuen komplexen und globalen Herausforderungen der Zukunft rüsten, indem wir sie dabei gezielter unterstützen, ihre Potenziale zu entdecken und zu entfalten. Somit haben wir in der ersten Stufe eine neue Lernkultur mit unterschiedlichen Lernformaten eingeführt. Diese lassen Vielfalt zu und ermöglichen eine Entfaltung der individuellen Potenziale und Kompetenzen. Es ist eine Lernkultur, in der jedes einzelne Kind erlebt, dass es in seiner Einzigartigkeit wertgeschätzt und gebraucht wird.

Dieser neue pädagogische Ansatz beruht auf Erkenntnissen, die belegen, dass Lernen ein individueller Prozess ist, der am ehesten gelingt, wenn Schüler aktiv und selbstständig möglichst viel Verantwortung für die eigenen Lernfortschritte übernehmen.

Gemeinsame Grundausbildung1. Jahr2. Jahr
Religion oder Ethik22
Deutsch/Muttersprache55
Französisch / 1. Fremdsprache55
Mathematik55
Geschichte22
Erdkunde22
Naturwissenschaften (Biologie und Physik)22
Sport22
Informatik11
Englisch2
Latein1
Kunst2
Musik1
Wirtschaft und Sozialkunde1
Natur und Technik1
+ 4 Stunden nach Wahl, nicht bindend für den weiteren Verlauf der Studien
Wirtschaftswissenschaften2
Natur und Technik2
Latein2
Kunst2
Module / Workshops (zur Wahl u,a. Kunst, Sport, Musik, Film)33

3. und 4. Jahr

Die zweite Stufe (3. und 4. Jahr) ist die sogenannte Orientierungsstufe. Hier haben die Schüler die Möglichkeit, sich ihren Interessen und Fähigkeiten entsprechend für bestimmte Fächer zu entscheiden. Alle Abteilungen des Königlichen Athenäums erlauben nach bestandenem Abitur ein Studium an einer Universität oder Hochschule.

Ab dem 3. Jahr folgen die Schüler des allgemeinbildenden Unterrichts und der technischen Übergangsabteilung einer gemeinsamen Grundausbildung. Die Schüler werden also in den Fächern Deutsch, Französisch, Geschichte, Erdkunde, Sport und Religion/Ethik zusammen unterrichtet.

Außerdem entscheiden sich die Schüler nun für eine Richtung. Am KAS bieten wir ab dem 3. Jahr fünf verschiedene Studienrichtungen an, die mit unterschiedlichen Leistungskursen belegt sind.

Die Studienrichtungen Latein, Moderne Sprachen, Naturwissenschaften und Wirtschaftswissenschaften sind allgemeinbildende Abteilungen. Bei der Studienrichtung Kunst handelt sich um eine technische Übergangsabteilung. Beide Abteilungen bereiten die Schüler auf ein Weiterstudium vor.

Gemeinsame Ausbildung
Deutsch4
Französisch4
Geschichte2
Erdkunde1
Sport2
Religion/Ethik2
TOTAL15

3. und 4. Jahr

Allgemeinbildende Abteilungen - Latein

Latein wird als Wahlfach  in Verbindung mit Mathematik und Wissenschaften oder mit modernen Sprachen angeboten.

Im 1. Jahr haben alle Schüler 1 St./W Latein, in der vor allem die römische Kultur und eine Einführung in den Aufbau der lateinischen Sprache Gegenstand des Unterrichts sind. Bei den Schülern, die sich im 2.Jahr für Latein entscheiden, sind 2 St./W im Stundenplan festgelegt. Auf Grundlage der Geschichte Roms werden Grammatik und Wortschatz erlernt, um nach und nach kleine Texte übersetzen zu können. Während also in den ersten beiden Jahren das Erlernen der sprachlichen Mittel im Vordergrund steht, wird Latein ab dem 3. Jahr erst richtig spannend durch das Übersetzen der Schriften lateinischer Autoren, die Einblicke in die Mentalität und die Sozialstrukturen der Römer gewähren.

Perspektiven

Durch das Beherrschen der Regeln der lateinischen Sprache wird analytisches und strukturiertes Denken gefördert. Die daraus folgende Fähigkeit, sich präzise ausdrücken zu können, ist heute eine gefragte Schlüsselkompetenz. Auch wird das Erlernen unserer Zweitsprache Französisch deutlich unterstützt, da beide Sprachen der romanischen Sprachfamilie angehören. Im Übrigen gilt es als erwiesen, dass die Kenntnis von Latein das Erlernen zahlreicher moderner Sprachen erleichtert und nicht zuletzt einen bewussteren Umgang mit der Muttersprache fördert. Natürlich stehen den Absolventen der Lateinabteilungen sämtliche Universitäts- und Hochschulstudien offen.

Gemeinsame Ausbildung15
Latein4
Englisch3
Mathematik4
Biologie1
Chemie1
Physik1
+ 4 Stunden nach Wahl
Englisch +2
Mathematik +2
Informatik2

3. und 4. Jahr

Allgemeinbildende Abteilungen - Moderne Sprachen

Die Abteilung gewährleistet das intensive und aktive Erlernen unserer drei Landessprachen (Deutsch, Französisch, Niederländisch) sowie der Weltsprache Englisch.

Im Leistungskurs Englisch, der fünf Stunden pro Woche beinhaltet, wird das Basiswissen des 2. Jahres ausgebaut. Die Schüler lernen außerdem die englischsprachige Kultur kennen, sei es durch die Lektüre von Klassikern der englischsprachigen Literatur in vereinfachter Form oder eine fiktive Reise durch das Commonwealth.

Im Rahmen des Niederländischunterrichtes, bei dem die Schüler die Wahl zwischen zwei und vier Stunden pro Woche haben, eignen sie sich die Grundkenntnisse unserer dritten Landessprache an.

Um die Sprachenvielfalt abzurunden, üben die Schüler Kommunikations- und Ausdruckstechniken in deutscher und französischer Sprache ein. In diesen Stunden wird besonders Wert auf den mündlichen Ausdruck gelegt und die Medienkompetenz wird ebenfalls gefördert.

Perspektiven

Mehrsprachigkeit ist heutzutage eine unabdingbare Voraussetzung in einer immer anspruchsvoller werdenden Berufswelt, aber auch in den meisten Ausbildungs- und Studienbereichen (vom Anstreicher bis hin zum Zivilingenieur).

Außerdem sind umfassende sprachliche Fertigkeiten ein ideales Sprungbrett für höhere Studien, in denen Sprachen eine wichtige Rolle spielen. Übersetzung, kaufmännische Bereiche, Journalismus, Unterricht, Verlags- und Kulturwesen sind da nur einige Beispiele.

Gemeinsame Ausbildung15
Englisch5
Niederländisch2
Kommunikation und Ausdruckstechnik
> in Französisch1
> in Deutsch1
Mathematik4
Biologie1
Chemie1
Physik1
+ 2 Stunden nach Wahl
Niederländisch +2
Latein2
Mathematik +2
Informatik2

3. und 4. Jahr

Allgemeinbildende Abteilungen - Naturwissenschaften

In dieser Abteilung, die sich im 3. und 4. Jahr aus 7 Stunden Naturwissenschaften (Physik, Chemie und Biologie) zusammensetzt, werden die fundierten Grundkenntnisse in den Wissenschaften vermittelt. Dieses Wissen ist nicht nur notwendige Grundlage für spätere wissenschaftliche Studien, sondern auch unerlässlich, um die Welt von heute in ihrer Komplexität verstehen zu können. In Laborpraxis, die integraler Bestandteil der drei naturwissenschaftlichen Fächer ist, lernen die Schüler experimentelles Forschen kennen. Sie werden dazu angeregt, Neugierde für naturwissenschaftliche Phänomene zu entwickeln und eigenständig Lösungen für Probleme zu finden. Auch die Teilnahme an wissenschaftlichen Wettbewerben sowie der Besuch von Ausstellungen sind Teil des Unterrichts.

Perspektiven

Für Universitäts- und Hochschulstudien im Bereich der Naturwissenschaften, der Medizin, der Ingenieurswissenschaften und der Informatik sind vertiefte Kenntnisse in Naturwissenschaften, aber auch in Mathematik eine elementare Voraussetzung.

Gemeinsame Ausbildung15
Biologie2
Chemie2
Physik3
Englisch3
Mathematik4
+ 4 Stunden nach Wahl
Englisch +2
Mathematik +2
Informatik2
Latein2

3. und 4. Jahr

Allgemeinbildende Abteilungen - Wirtschaftswissenschaften

Angesichts der hohen Komplexität der modernen Gesellschaft, der sich beschleunigenden technologischen Entwicklungen und der globalen Herausforderungen ist ökonomisches Verständnis von immer größer werdender Bedeutung. In der Abteilung Wirtschaftswissenschaften erhalten die Schüler die Möglichkeit, sich ein breites ökonomisches Grundwissen anzueignen, das sie befähigen soll, wirtschaftliche Zusammenhänge besser verstehen und beurteilen zu können. Dabei steht die Analyse von wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Aspekten im Vordergrund. Der Austausch mit Referenten aus der Praxis und Betriebsbesichtigungen mit anschließender Aufarbeitung der Informationen werden im Lernprozess eingebunden.

Das zusätzliche Wahlfach „Angewandte Ökonomie“ (2 St./W.) bietet den Schülern die Möglichkeit, die Materie zu vertiefen und zu erweitern. Es wird spezifisch auf die Bedürfnisse und Interessen der Schüler eingegangen und das aktuelle wirtschaftliche Geschehen erhält hier Raum. Die Schüler lernen außerdem, sich zu wirtschaftlichen Themen eine eigene, fundierte Meinung zu bilden.

Perspektiven

Die Schüler erwerben ideale Voraussetzungen für ein Studium an jeder Universität oder Hochschule im In- und Ausland. Mit der Fachrichtung Wirtschaftswissenschaft sind die Schüler besonders gut auf Studiengänge in den Bereichen Volkswirtschaftslehre, Betriebswirtschaftslehre (Unternehmensverwaltung, Marketing, Außenhandel, Buchführung, Versicherung, Management) und Rechtswissenschaft/Jura vorbereitet.

Gemeinsame Ausbildung15
Wirtschaftswissenschaften4
Englisch3
Mathematik4
Biologie1
Chemie1
Physik1
+ 4 Stunden nach Wahl
Angewandte Ökonomie2
Englisch +2
Niederländisch2
Mathematik +2
Informatik2

3. und 4. Jahr

Technische Übergangsabteilung - Kunst

Die Abteilung bildende Kunst fördert Kreativität, Selbstständigkeit, Ausdauer, Ideenreichtum, Feinmotorik und das räumliche Vorstellungsvermögen. Die Schüler erlernen unterschiedliche Kunst- und Ausdruckstechniken, sie setzen sich mit Kunstgeschichte und Ästhetik auseinander und erlangen ein Basiswissen im technischen Zeichnen. Sie entdecken unterschiedliche Techniken und experimentieren mit möglichst vielen Verfahren, um ihrer Kreativität Ausdruck zu verleihen und um Kunstwerke zu schaffen, die ihrer Fantasie entspringen. So skizzieren und zeichnen sie beispielsweise mit Bleistift, Buntstift, Tinte, Kreide und Zeichenkohle. Sie malen mit Aquarell-, Öl- und Acrylfarben, fertigen Collagen, Assemblagen, Skulpturen aus Pappmache, Ton,… und Wandmalereien an. Außerdem wenden sie Druckverfahren und Mischtechniken an und üben sich im dreidimensionalen Gestalten. Das Fach ‚Kunstgeschichte & Ästhetik‘ vermittelt theoretische Kenntnisse zu den einzelnen Kunstepochen, während beim technischen Zeichnen präzises Arbeiten eingeübt wird.

Perspektiven

Die Kunstabteilung ist eine technische Übergangsabteilung. Sie gewährleistet den Zugang zu sämtlichen Studienrichtungen an Hochschulen oder Universitäten. Sie bereitet die Schüler im weitesten Sinne auf ein mögliches Kunststudium vor (Architektur, Kunstpädagogik, Grafik, Design, Restauration, Stylismus, Fotografie, Infografie, Film, Dekoration, Malerei, Bildhauerei, Gravur, Keramik,…).

Sie ist aber auch interessant für angehende Grundschullehrer, Kindergärtner, Erzieher, Jugend- und Sozialarbeiter sowie Ergotherapeuten.

Gemeinsame Ausbildung15
Beobachtungszeichnen & Skizzieren2
Formen und Farben5
Kunstgeschichte & Ästhetik2
Technisches Zeichnen1
Englisch3
Mathematik4
Biologie1
Chemie1
Physik1

5. und 6. Jahr

Die dritte Stufe (5. und 6. Jahr) ist die Bestimmungsstufe. Hier setzt der Schüler durch die noch spezifischere Wahl von Grund- und Ergänzungswahlfächern Schwerpunkte. Damit wird ein erster Grundstein für ein Weiterstudium oder den Einstieg ins Berufsleben gelegt.

Der Schüler hat die Wahl zwischen folgenden Studienrichtungen:

  • Latein
  • Moderne Sprachen
  • Naturwissenschaften
  • Wirtschaftswissenschaften
  • Kunst (ab 2020 im 5. Jahr, ab 2021 im 5. und 6. Jahr)

Alle Abteilungen erlauben nach bestandenem Abitur ein Studium an einer Universität oder Hochschule

Gemeinsame Ausbildung
Deutsch4
Französisch4
Geschichte2
Erdkunde1
Sport2
Religion/Ethik2
TOTAL15

5. und 6. Jahr

Allgemeinbildende Abteilungen - Latein

In der dritten Stufe besteht die Möglichkeit, Latein 4 St./W zu wählen. Da die Schüler nun über sämtliche sprachliche Mittel verfügen, können im Unterricht komplexere und fesselndere Texte aus Poesie und Prosa behandelt werden. Der kritische Umgang mit dem darin enthaltenen Gedankengut erlaubt nicht nur das Begreifen einer scheinbar vergangenen Kultur, sondern auch die Übertragung der Ideen in die Gegenwart und den Vergleich mit der Aktualität.

Gemeinsame Ausbildung1515
oder
Latein44
Englisch33
Mathematik75
Biologie11
Chemie11
Physik11
+ 2 Stunden nach Wahl
+ 4 Stunden nach Wahl
Niederländisch22
Englisch +22
Spanisch22

5. und 6. Jahr

Allgemeinbildende Abteilungen - Moderne Sprachen

In der dritten Stufe werden die Kenntnisse der ersten und zweiten Stufe vertieft und verfeinert. In dieser Studienrichtung hat der Schüler ab dem 5. Jahr außerdem die Möglichkeit, eine weitere Sprache zu wählen, und zwar Spanisch.

Die Schüler müssen sich mit komplexeren und authentischen Dokumenten auseinandersetzen. Weiterhin werden die vier Kompetenzen (Hören, Lesen, Sprechen und Schreiben) ausgiebig trainiert.

Gemeinsame Ausbildung1515
oder
Englisch55
Niederländisch22
Ausdruckstechniken11
Techniques d’expression11
Mathematik53
Biologie11
Chemie11
Physik11
+ 2 Stunden nach Wahl
+ 4 Stunden nach Wahl
Niederländisch +22
Spanisch22
Informatik22

5. und 6. Jahr

Allgemeinbildende Abteilungen - Naturwissenschaften

In der dritten Stufe wird die naturwissenschaftliche Erkenntnisgewinnung und Kommunikation durch eigenständiges Arbeiten, Experimentieren und Recherchieren weiterhin gefördert. Die Schüler werden zu logischem Denken und zur Erarbeitung eigener Lösungswege angeregt. In allen drei Bereichen (Biologie, Chemie und Physik) steht ebenfalls das Vermitteln der naturwissenschaftlichen Sachkompetenz im Hinblick auf eine optimale Vorbereitung fürs spätere Hochschul- oder Universitätsstudium im Vordergrund.

Gemeinsame Ausbildung15151515
oderoderoder
Biologie31/3*3 1/3*
Chemie31/33 1/3
Physik31/33 1/3
Mathematik7755
Englisch3333
+ 2 Stunden nach Wahl
+ 4 Stunden nach Wahl
Sport2
Labor +2222
Englisch +2222
Informatik222
Latein2222
* insgesamt 7 Stunden nach Wahl

5. und 6. Jahr

Allgemeinbildende Abteilungen - Wirtschaftswissenschaften

In der dritten Stufe wird die Fähigkeit vertieft, sich begründete Urteile über ökonomische
Sachverhalte zu bilden und Probleme zu lösen. Jeder Schüler wird in die Lage
versetzt, die Bedingungen und Zusammenhänge des Wirtschaftslebens zu erkennen
und kritisch zu hinterfragen, um verantwortungsbewusster handeln zu können. Die
Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien ist dabei ein wichtiges
Mittel zur Unterstützung des Lernprozesses.

Gemeinsame Ausbildung151515
oderoder
Wirtschaftswissenschaften444
Angewandte Ökonomie 222
Englisch333
Mathematik753
Biologie111
Chemie111
Physik111
+ 2 Stunden nach Wahl
+ 4 Stunden nach Wahl
Niederländisch222
Englisch +222
Informatik222

Schulkalender

Im Schulkalender der Sekundarschule finden Sie die wichtigsten Termine mit genauen Uhrzeiten. Der Kalender wird regelmäßig aktualisiert.

Rundgang durch die Sekundarschule

Königliches Athenäum Sankt Vith

Unterrichtswesen der Deutschsprachigen Gemeinschaft

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