Besuch von Auschwitz-Birkenau

Zum 75. Jahrestag der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau reisten 4 Schüler aus St. Vith und Büllingen gemeinsam mit Bürgermeister Herbert Grommes zu der Gedenkstätte. Unser Schüler Pablo Ducomble war mit dabei und schildert in dem folgenden Beitrag seine Eindrücke.

Die Reise nach Auschwitz war für mich eine beeindruckende, berührende und schockierende Erfahrung zugleich. Bei der Ankunft auf dem Parkplatz war schon eine sehr bedrückte Stimmung zu spüren, die sich beim Passieren des Eingangstores nochmals verstärkte. Schnell machte sich Fassungslosigkeit breit, als wir die in den Häusern ausgestellten Bilder oder Gegenstände der Opfer erblickten. So sind dort Taschen, Bürsten und sogar Haare der Verstorbenen zu sehen. Auch ein Ofen und einige weitere Überreste sind zu besichtigen. Die unzähligen Tafeln mit Bildern und weiteren Informationen zu den Opfern waren sehr berührend. Bilder aus Dokumentationen und Filmen über den Holocaust schossen mir in den Kopf und ich konnte mir diese schlimmen Ereignisse vor Ort noch besser vorstellen. Es wirkten so viele Einflüsse auf mich ein, dass ich beim Verlassen des Geländes gar nicht so recht wusste, was ich denken oder gar fühlen sollte.
Diese packende und interessante Reise kann ich nur jedem ans Herz legen, da man dies selber erleben muss, um sich ein wahres Bild davon machen zu können, vor allem damit dieser Ort niemals in Vergessenheit gerät.